Mittwoch, 18. Oktober 2017

Moods of Autumn (Hallo Sonne!)

Hier (*click*) und hier (*click*) habe ich euch gezeigt, wie ein perfekter Herbsttag für mich aussieht.
 
 Heute nun kommt der dritte Teil - nämlich der sonnige Nachmittag.
Dieses Bild verkörpert für mich Herbst pur: Eine schon leicht lädierte Anemonenblüte, daneben ihre Samenstände, kombiniert mit den orangen Hagebutten und natürlich die kleine Biene auf der Suche nach Vorrat für den Winter.
Die Herbstanemonen gehören zu meinen Lieblingsblumen. Bis weit in den Herbst hinein erfreuen sie einen mit ihren zarten Blüten.
Ich weiss nicht, ob sie den Insekten wirklich viel Nahrung bieten, aber die Blüten werden auf jeden Fall gut besucht.
Wie eigentlich alles, was jetzt noch blüht.
Die Farbe des Eisenhutes gefällt mir so gut.
Zu einem perfekten Gartennachmittag im Herbst (oder gerne auch zu jeder anderen Jahreszeit...) gehört auch ein Besuch von der Nachbarskatze.
Sie sieht freundlich aus, hat es aber faustdick hinter den Ohren und tatzt grob und ohne die geringste Vorwarnung zu, wenn man sie streichelt. Deshalb lasse ich das normalerweise sein, streiche ihr höchstens mal ganz kurz übers Köpfchen. Meistens rede ich aber nur mit ihr, und sie scheint das zu mögen. Auf jeden Fall hat sie mir am letzten Sonntag lange Gesellschaft geleistet.
Jetzt wisst ihr also, wie für mich ein perfekter Herbsttag aussieht.

********
 
Zum Abschluss der Gartensaison - und vielleicht schon als Weihnachtsgeschenkidee für einen Gartenliebhaber - will ich euch heute ein Buch aus dem Verlag EMF vorstellen.

Normalerweise versuche ich ja immer, wenigstens ein Projekt aus den Büchern, die ich euch hier vorstelle, nachzuarbeiten. Bei diesem Buch ist es mir noch nicht gelungen, da mir das nötige Material fehlt.
 
Objekt der Begierde ist nämlich in meinem Fall das Gartenregal aus einem Zwiebelsieb. Was ohne Zwiebelsieb nicht ganz einfach ist... 😉 Aber ich bleibe dran und werde euch wissen lassen, wenn das Werk entstanden ist.
Die Anleitung habe ich aber vorsorglicherweise schon mal gründlich studiert und finde, es ist alles sehr übersichtlich, detailliert und gut verständlich erklärt. Noch dazu gibt es Bilder, die vielleicht doch auftretende Unsicherheiten sofort beseitigen.
 
Auch für das zweite Projekt, das ich richtig toll finde, braucht man Ziwebelsiebe - sogar gleich drei: Das rollbare Hochbeet. Das sieht doch wirklich gut aus, oder?
 
Und weil bekanntlich aller guten Dinge drei sind, hätte ich auch noch gerne den Zwiebelsieb-Gartenleuchter...Ich werde mich nun also auf Zwiebelsieb-Jagd begeben.
Optisch auch richtig toll finde ich die Vogelfutterstelle, die man aus einer Glasflasche und einer Apfelkisten basteln kann - beinahe hätte ich mir diese nachgebaut. Allerdings habe ich schon eine Futterstelle für unsere gefiederten Freunde und ehrlich gesagt denke ich, dass Vogelfutter in einer Flasche eher dekorativ als praktisch ist. Vor allem wenn man viele Vögelchen zu Besuch hat, wie das bei uns der Fall ist. Das ständige Auffüllen der Flasche stelle ich mir ziemlich aufwändig vor.
 
Das Buch enthält auch noch Anleitungen für kleinere und schnellere Projekte, und man braucht auch nicht für alles Säge und Bohrmaschine. So wird beispielsweise gezeigt, wie man aus alten Dosen Windlichter basteln kann (okay, damit wird das Rad nicht neu erfunden, aber die Idee ist trotzdem nett), es gibt Anleitungen für Gartenschürzen und Pflanztaschen aus Stoff und man bekommt erklärt, wie man einen Pflanztisch mit Vintage-Fliesen verschönern kann. Ein wirklich abwechslungsreiches Buch, das für jeden Geschmack eine Idee bereithält.

***

So, und ich verlasse jetzt für zwei Tage Haus und Katzen
 
(nur den Mann nehme ich mit 😊) und geniesse den Herbst in den Bergen - mit allerbesten Wetteraussichten!


Habt eine gute Zeit.

Liebe Grüsse,
Nadia

Dienstag, 17. Oktober 2017

Moods of Autumn (Wenn Nebel und Sonne sich begrüssen)

Nachdem ich euch gesten gezeigt habe, wie für mich ein perfekter Herbsttag beginnt (*click*), kommt hier Teil zwei.
Der Moment, in dem die Sonne auf den Nebel trifft und erste Strahlen durch das dichte Weiss schickt.
In diesem Moment weiss man: Man darf mit der Sonne rechnen. 🌞
Auch dazu gibt es ein passendes Gedicht, nämlich von Herrn Mörike, und ich glaube, jeder kennt es.
 Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen,
bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fliessen.
Schöner kann man es nicht ausdrücken, oder?
 
Pilze gab es auch auf diesem Spaziergang zu sehen, aber die märchenhaften Fliegenpilze von hier (*click*) waren alle verschwunden.
Der Spaziergang war einfach nur wunderschön, man kann jetzt richtig mit den Füssen in den Blättern rascheln, es riecht überall nach Herbst und trotzdem hat die Sonne noch genug Kraft, um  angenehm zu wärmen.
Kurz vor unserem Daheim durften wir dann noch durch diesen herrlich-herbstlichen Durchgang aus Bäumen spazieren, sozusagen als krönender Abschluss:
Es ist ja immer etwas schwierig, die Stimmung auf einem Foto festzuhalten, und ihr könnt mir glauben: In Echt war es noch viel schöner.
 
Daheim gab es dann als kleine Stärkung etwas Warmes und etwas Süsses.
Die Tassenuntersetzer habe ich als Geschenk gehäkelt, ich hoffe, sie werden gefallen.
Die Zwischenverpflegung war auf jeden Fall sehr lecker.
😋
Und natürlich gibt es morgen hier Teil 3 eines perfekten Herbsttages zu sehen.

Bis dahin: Habt einen gemütlichen Abend!

Liebe Grüsse,
Nadia

Montag, 16. Oktober 2017

Moods of Autumn (Herbstmorgen)

Im Moment ist es bei uns so, dass wir beim Aufstehen am Morgen von dickem Nebel empfangen werden. Schön.
Ja, ich finde das wirklich schön, so gemütlich, ruhig und friedlich. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Zeit, wenn die Welt wieder friedlich unter einer dicken Schneedecke ruht.
Beim Blick aus dem Fenster sieht es aus, als ob man allein auf der Welt wäre, in flauschige Wolken eingepackt.
Und wenn man dann nach draussen geht, kann man entzückt entdecken, dass Nebel und Spinnen eine magische Verbindung eingegangen sind und für uns Menschen gezaubert haben.
Überall haben die Spinnen ihre Netze gewebt und der Nebel hat kleine, vergängliche Diamanten darauf platziert, um das Kunstwerk komplett zu machen. Manchmal sind die Tropfen sogar so platziert, dass sie ein bisschen aussehen wie eine Spinne in der Mitte ihres Netzes... Seht ihr das auch?
Auch Wilhelm Busch hat damals den Zauber der Spinnennetze erkannt und sogar ein Gedicht darüber geschrieben:

Der schöne Sommer ging von hinnen,
der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
so manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
mit kunstgeübtem Hinterbein
ganz allerliebste Elfenschleier
als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.
Ja tausend Silberfäden geben
dem Winde sie zum leichten Spiel,
die ziehen sanft dahin und schweben
ans unbewusst bestimmte Ziel.
So ziehen in das Wunderländchen,
wo Liebe scheu im Anbeginn,
und leid verknüpft ein zartes Bändchen
den Schäfer mit der Schäferin.

Ein Bild von Schäfer und Schäferin habe ich leider nicht, dafür aber von zwei anderen Verliebten:
 
😚
Wobei Shiva da nur mässig begeistert von Diegos Zudringlichkeiten war. Aber sie lässt sich von ihm wirklich (fast) alles bieten.

Aber wechseln wir nochmals in den Herbstgarten, wo nicht nur Spinnweben mit Glitzertropfen geschmückt werden, sondern auch die Rosen,
der wilde Wein
und die Blätter der Taybeere.
Und morgen zeige ich euch, wie ein perfekter Herbsttag weitergeht. Bis dahin: Habt einen gemütlichen Abend!

Liebe Grüsse,
Nadia
😴😴😴

Montag, 9. Oktober 2017

Es wird gemütlich

Wie ich diese Jahreszeit liebe! Ich bin ja nicht so der Sommertyp und darum ehrlich gesagt immer froh, wenn die Hitze des Sommers ein Ende findet. Ich mag es, wieder mehr Zeit im Haus zu verbringen, ein Feuer im Ofen zu machen, lange Abende daheim mit Handarbeiten, guten Büchern und schnurrigen Katzen... Herrlich!
In der vergangenen Woche habe ich tatsächlich schon das erste Weihnachtsgeschenk gestrickt: Socken für meinen Vater.
Und ich habe gelesen. Einen Krimi, aber einen so lustigen, wie ich ihn noch nie vorher in die Finger bekommen habe:
von Ella Dälken
Verlag: Heyne

Paula Pongs, Kriminalhauptkommissarin, und ihr kuchenbackender Kollege Walter werden von einem Mord im Schrebergarten auf Trab gehalten. Und von Paulas Mutter Renate, die sich Cosma Pongs nennt, leidenschaftliche Krimiautorin ist, sich ungefragt und unerlaubt in Paulas Ermittlungen einmischt - und die die Leiche gefunden hat. Doch nicht nur in die Ermittlungen bringt sich Cosma penetrant ein, auch Paulas Privat- und Liebesleben ist nicht vor der Mutter sicher: Auf sehr offensichtliche und peinliche Art und versucht Cosma, Paula mit dem Gerichtsmediziner zu verkuppeln.

Für schräge Unterhaltung sorgen auch Cosmas skurrile WG-Mitbewohner, zu denen auch der alkoholsüchtige Kater Alfred gehört, die alle auf ihre Art speziell sind, ihre Macken haben und mit Cosma zusammen in dem Schrebergarten-Mordfall ermitteln.

Paula ist eigentlich viel mehr damit beschäftigt, ihre immer präsente Mutter abzuwehren, Platzverweise gegen sie auszusprechen oder sie gar mit Handschellen an einen Zaun zu fesseln, als den Mörder zu suchen. Leider hilft alles nichts: Nicht einmal ein Aufenthalt in der Arrestzelle kann Cosma von weiteren Ermittlungen abhalten. Und so kommt es andauernd zu Verstrickungen und Situationen, die so komisch sind, dass sie mich zum Kichern oder gar zum Lachen gebracht haben.

"Tot überm Zaun" ist der erste Krimi von Ella Dälken und es freut mich sehr, dass er "Band 1" einer Cosma Pongs-Reihe ist. Weitere Abenteuer werden also folgen, und ich freue mich jetzt schon darauf. Schon lange habe ich kein so flüssig-humorvoll geschriebenes Buch mehr gelesen, bei dem sogar alle Protagonisten auf ihre Art total sympathisch sind. Und das Beste: Am Ende nimmt die Geschichte eine völlig unerwartete Wendung. Also: Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

*************

Was ich euch auch schon lange zeigen wollte: Die liebe Nicole hat mich vor einiger Zeit mit Post überrascht - und mit was für welcher! Schaut mal, was sie für mich gemacht hat:
Diego im Bilderrahmen! Ist das nicht allerliebst? Auch an dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank, Nicole! 💕 Als das obige Bild entstanden ist, war Diego noch ganz klein und relativ frisch bei uns. Wie schnell doch die Zeit vergeht... Schaut mal, wie er jetzt aussieht:
Er ist mittlerweile gut sieben Monate alt und schon grösser und schwerer als Indra. Shiva hat er gewichtsmässig (zum Glück 😉) noch nicht überholt, aber was die Schulterhöhe angeht, ist er an ihr vorbeigezogen.
Ich bin so froh, dass die drei sich verstehen - es ist ja nicht selbstverständlich, dass Katzenzusammenführungen gut ausgehen. Vor allem muss ich zugeben, dass Indra schon zickig sein kann.

So, und jetzt verziehe ich mich mit meiner neuen Strickerei aufs Sofa, während er noch ein bisschen Katzenyoga macht.
😄

Habt einen gemütlichen Abend!

Liebe Grüsse,
Nadia

P.S.: Grimassen schneiden kann er auch:




😲